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„Hier kann man an der Zukunft mitarbeiten!“ – die Hamburger Hochbahn AG bringt Frauen im Mobilitätssektor voran

Mit Hochgeschwindigkeit in Richtung Zukunft – der Mobilitätssektor verändert sich rasend schnell. Das sorgt in diesem Bereich nicht nur für spannende Entwicklungen, sondern auch für ein abwechslungsreiches und vielfältiges Arbeitsumfeld. Die Hamburger Hochbahn AG ist ein Paradebeispiel dafür, wie unterschiedlich Frauen im Mobilitätssektor ihren beruflichen Weg gestalten können.

Wie vielfältig die Karrierewege im Unternehmen sein können, wissen unsere Interviewpartnerinnen aus eigener Erfahrung. Melanie Willers ist Gruppenleiterin auf dem Busbetriebsbahnhof Langenfelde. Nach dem Einstieg als Busfahrerin leitet sie inzwischen ein ganzes Team. Ihre Kollegin Catharina Beecken arbeitet bei der Hochbahnwache und hat die Sachgebietsleitung für Sicherheitslagebild und Deliktverfolgung übernommen. Nicola Byok ist seit acht Jahren Diversity Managerin bei der HOCHBAHN. Ihr Ziel ist eine Unternehmenskultur, in der Vielfalt möglich ist und Potenzial erkannt wird.

Ein spannendes Umfeld: Abwechslung und gesellschaftliche Relevanz erwarten Frauen im Mobilitätssektor

Langeweile im Job? Die kennt Catharina nicht: „Ich komme morgens zur Arbeit und weiß nicht, was heute passieren wird. Das ist einfach spannend: Man arbeitet nicht seine Aufgaben ab, sondern hat immer etwas Neues.“ Diese Abwechslung und die täglichen Herausforderungen sind es, was das Sicherheitsthema für sie so interessant macht, ebenso wie die vielen Berührungspunkte intern und extern: „Man bekommt übergreifend sehr viel mit.”

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Auch Melanie schätzt die Abwechslung in ihrem Job. Gerade, wenn man als Busfahrerin “auf Strecke” ist, trifft man auf die unterschiedlichsten Fahrgäste. Außerdem ist sie immer mittendrin und weiß, was gerade in der Stadt passiert. Spannend findet sie auch die Umstellung der Flotte auf Elektrofahrzeuge. Mittlerweile betreibt die HOCHBAHN den ersten voll elektrifizierten Betriebshof. „Man erlebt die Unterschiede zwischen E-Bussen und Dieselbussen und ist bei der Entwicklung direkt dabei. Das macht einfach Spaß!“, berichtet Melanie. Auch für Nicola spielt die Nachhaltigkeit der Branche eine zentrale Rolle: „Ich gehe morgens gerne zur Arbeit, weil ich weiß: Wir machen die Welt ein Stückchen besser”.

Hamburg geht voran: Die HOCHBAHN als Vorreiterin bei Diversität und Gleichstellung

Die HOCHBAHN ist einfach eine tolle Arbeitgeberin,“ findet Melanie, „Der Mensch an sich ist uns nicht egal – das gilt für Mitarbeitende ebenso wie für Fahrgäste.” Ganz wichtig ist der HOCHBAHN ihre gesellschaftliche Verantwortung. So unterstützt sie seit 2020 in der kalten Jahreszeit die Kampagne #wärmegeben von Hanseatic Help mit einem Linienbus. Dieser Wärmebus sammelt Sachspenden für Obdachlose und Hilfsbedürftige in Hamburg. „Es ist wichtig, diesen Menschen zu zeigen: Wir wissen, dass es euch gibt, und wir steuern einen Teil dazu bei, dass ihr versorgt werdet“, erklärt Catharina.

Auch das Thema Diversity hat bei der HOCHBAHN einen hohen Stellenwert. Ein Beispiel ist der Pride Bus im Regenbogen-Design, der selbstverständlich auch beim Hamburger CSD mitfährt: „Das ist immer ein ganz tolles Gemeinschaftsprojekt, weil da auch Leute zusammenkommen, die ansonsten nicht zusammenarbeiten, und die HOCHBAHN gemeinsam nach außen präsentieren“, schwärmt Nicola.

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Frauen im Mobilitätssektor sind gefragt – die Hamburger Hochbahn AG fördert sie darum gezielt

Dass Gleichstellung bei der Hamburger Hochbahn AG nicht nur in den Statuten steht, sondern tatsächlich praktiziert wird, zeigt sich unter anderem daran, wie die HOCHBAHN Stellen besetzt.  Im Vordergrund sollte stets die Kompetenz der Bewerbenden stehen, nicht die Lebensumstände. Und Arbeitszeit sagt nicht unbedingt etwas über die Eignung aus: So gilt grundsätzlich auch, dass Führungspositionen durchaus auch in Teilzeitbeschäftigung möglich sind.  

Dass eine größere Vielfalt im Team auch für ein besseres Arbeitsumfeld sorgt, ist im Unternehmen bekannt. „Viele Teams wünschen sich einen höheren Frauenanteil“, weiß Melanie.  Kein Wunder also, dass die HOCHBAHN mehr Frauen im Mobilitätssektor sehen möchte. Die nötige Kompetenz bringen sie dafür auf jeden Fall mit – oder können sie erwerben.

Jede Frau, die seit mindestens zwei Jahren einen PKW-Führerschein besitzt, kann als Busfahrerin anfangen und wird dafür umfassend ausgebildet und unterstützt: „Hab keine Angst ein großes Gefährt zu fahren: Du kannst das! Man kann es lernen und bei uns wirst du gut ausgebildet“, betont Teamleiterin Melanie. Wer sich im Anschluss intern weiterentwickeln möchte, hat viele Optionen: Im Betriebsdienst ist fast jeder Aufgabenbereich möglich, von der Disposition bis zur Gruppenleitung. Dabei sind auch Quereinsteigerinnen herzlich willkommen: „Es gibt wirklich viele Möglichkeiten.” Melanie liebt ihren Job und kann ihn anderen Frauen nur empfehlen – nicht zuletzt wegen der großen Verantwortung: “Auf dem Bus ist man immer selbst die Chefin oder der Chef.”

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Welche Vorteile bringen Frauen in den Mobilitätssektor und in welchen Positionen werden sie gebraucht?

Weiblich konnotierte Eigenschaften bringen die Teams auch in anderen Bereichen voran. Besonders zum Tragen kommt diese Dynamik bei den Sicherheitsmannschaften.  Allein die Anwesenheit von Frauen im Team wirke häufig bereits deeskalierend, berichtet Catharina. Damit stärkten ihrer Erfahrung nach gemischte Teams zum einen das Vertrauen in die Wache und sorgten so für eine höhere Akzeptanz. Zum anderen seien Menschen in Konfliktsituationen gegenüber gemischten Teams oft gesprächsbereiter und eher bereit einzulenken als bei rein männlichen Teams.

Auch das subjektive Sicherheitsempfinden ist bei gemischter Besetzung höher und so wünschen sich Betreiber und Kolleg:innen in diesem Unternehmensbereich mehr Frauen: „Hier freut sich jeder über weibliche Unterstützung”, bestätigt Catharina. Die Ausbildung zur Sicherheitsangestellten dauert sechs Monate. Im Anschluss sind weitere Karriereschritte möglich, bis hin zur Fachbereichsleitung. Catharina schwärmt: „Das Schöne ist: Wer sich in der Praxis bewiesen hat, kann alles erreichen.“ Für Führungspositionen werden bewährte Mitarbeiter:innen bevorzugt aufgebaut, etwa durch externe Fortbildungen.

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Der Umgang mit verschiedenen Personengruppen gehört für die Mitarbeitenden zum Alltag, auch weil das Personal bunt gemischt ist: “Wir bilden die Gesellschaft ab”, so Melanie. Darum sind Unconscious Bias Seminare Pflichtprogramm für Führungskräfte. Die HOCHBAHN setzt sich auf diese Weise für Verständigung und das Überwinden von Vorurteilen ein. Zudem gibt es Programme, die speziell auf Frauen zugeschnitten sind, oder zu denen gezielt Frauen eingeladen werden, um sie in bisher eher männlich besetzten Bereichen zu stärken: „Diejenigen, die gut sind, können sich immer weiterentwickeln“, bringt Catharina es auf den Punkt.

Flexibel arbeiten für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – da sind auch Männer gefragt

Damit Frauen in der Mobilitätsbranche die richtigen Rahmenbedingungen vorfinden, bietet die Hamburger HOCHBAHN flexible Ansätze und attraktive Benefits. Viele ihrer Mitarbeitenden sind im Schichtdienst tätig. Um diesen möglichst familienfreundlich zu gestalten, unterteilt sich das Schichtpersonal in verschiedene Gruppen, die sich neben dem betrieblichen auch am individuellen Bedarf orientieren. So kann beispielsweise die Zahl an Nachtschichten gemäß den persönlichen Voraussetzungen angepasst werden – natürlich immer mit Blick auf die betrieblichen Anforderungen.

So schloss im Sommer 2025 der erste Lehrgang im Fahrkartenprüfdienst der Hamburger Hochbahn-Wache seine Ausbildung in Teilzeit ab. Zehn der elf Lehrgangsteilnehmerinnen haben die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Es ist das erste Mal, dass die Ausbildung in Teilzeit stattfand und dazu ausschließlich von Frauen durchlaufen wurde. Für die Hochbahn-Wache ist klar, das war der erste Lehrgang dieser Art, aber sicher nicht der Letzte.

Da der Fahrtbetrieb von den Hauptverkehrszeiten geprägt ist, ist das klassische Teilzeitmodell hier nicht möglich. Darum hat sich die HOCHBAHN andere Wege einfallen lassen, um Frauen den beruflichen Wiedereinstieg und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. So gibt es verschiedene Teilzeitmodelle. So können Wünsche berücksichtigt und bei Verfügbarkeit umgesetzt werden. Kita zu? Tagesmutter krank? Die Hamburger Hochbahn AG bietet ein Notbetreuungsprogramm für spontane Betreuung bei Ausfällen. Neben 31 Urlaubstagen gibt es außerdem fünf extra Kinderkranktage zusätzlich zur gesetzlichen Regelung.

„Das Thema Vereinbarkeit wird immer direkt bei den Frauen verortet, dabei ist das auch für Männer wichtig. Es gehen zum Beispiel immer mehr Männer in Elternzeit“, so Nicola. Dafür gibt es die „Familienstartzeit“, einen bezahlten Partnermonat. Männer, die Care Arbeit übernehmen wollen, werden generell dazu ermutigt: „Gerade für die jüngeren Väter sind Vorbilder wichtig. Die Väter tauschen sich untereinander aus und sprechen über ihre Erfahrungen. Mittlerweile ist es bei uns gang und gäbe, dass Männer Elternzeit nehmen“, berichtet sie.  

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„Ihr solltet euch auf jeden Fall bewerben!“ – die Hamburger Hochbahn AG freut sich auf neue Kolleginnen

Klingt das nach dem idealen Arbeitsumfeld für euch? Dann entdeckt jetzt die Karrierechancen bei der Hamburger Hochbahn AG: „Alle hier wissen, dass es viel wert ist, Frauen im Team zu haben“, betont Catharina. Damit ist die HOCHBAHN das perfekte Umfeld für Frauen, die buchstäblich etwas bewegen und die Zukunft des Mobilitätssektors aktiv mitgestalten wollen. Auch Nicola ermutigt interessierte Bewerberinnen: “Bei uns könnt ihr wirklich an einer nachhaltigeren Zukunft mitarbeiten!”  Und Melanie hat noch einen letzten Hinweis zum einzigartigen Gemeinschaftsgefühl bei der Hamburger Hochbahn AG: “Unser Sommerfest ist legendär”, grinst sie.

  

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