„Was einer nicht schafft, das schaffen viele“ – dieses Zitat von Friedrich Wilhelm Raiffeisen ist bis heute sinnbildlich für die Arbeit und die Arbeitswelt der DZ BANK, dem Spitzeninstitut der Genossenschaftsbanken in Deutschland. Das bestätigt auch Saskia Geilenkirchen, Projektleiterin für Digitalisierungsprojekte im Risikomanagement: „Das Miteinander unter den Kolleginnen und Kollegen ist sehr partnerschaftlich – und zwar nicht nur im direkten Umfeld, sondern im gesamten Konzern.“
Seit 2013 ist Saskia bereits bei der DZ BANK, damals startete sie als Duale Studentin mit der Ausbildung zur Bankkauffrau. Was sie dabei besonders begeisterte, war die Möglichkeit, schon während der Ausbildung viele verschiedene Bereiche kennenzulernen. Ihren Masterabschluss konnte sie sogar im Ausland absolvieren. Diese Bandbreite an Möglichkeiten schätzt sie auch an ihrer aktuellen Tätigkeit ebenfalls: „Hier passiert jeden Tag etwas Neues, man geht nicht immer den gleichen Weg. Das ist so ein spannendes Feld, gerade in Krisenzeiten.“
Förderprogramme und Unterstützung für die persönliche Entwicklung
Ihre persönliche Entwicklung steht für Saskia sinnbildlich für die zahlreichen Möglichkeiten, die gerade Frauen bei der DZ BANK offenstehen: „Ich konnte mich beruflich sehr schnell entwickeln, weil es Menschen gab, die an mich geglaubt haben.“ Das Potenzial-Förderprogramm „Growth“ eröffnet einen Ansatz für die Karriereentwicklung. Dabei wird nicht von Anfang an festgelegt, ob diese Entwicklung auf der fachlichen Ebene oder in eine Führungsposition erfolgt – die Teilnehmenden können während des Programms ihre Stärken erforschen und sich später gemäß der individuellen Eignung entscheiden.

Die Nominierung erfolgt durch Eigeninitiative oder auf Vorschlag des Fachbereichs. So bekommt jeder, der sich dazu bereit fühlt, eine faire Chance: „Man hat hier die Gelegenheit, von sich zu überzeugen.“ Für neue Führungskräfte gibt es außerdem spezielle Seminare, die sie in ihrer Rolle anfangs unterstützen. Dabei hilft, dass nicht nur die fachlichen Fähigkeiten, sondern auch die Persönlichkeitstypen im Mittelpunkt stehen. So lernen Führungskräfte, sich selbst und andere bestmöglich einzuschätzen und gezielt auf andere Menschen einzugehen: „Man lernt in der Zusammenarbeit immer sehr viel über sich und andere“.
Auch im eigenen Bereich gibt es Möglichkeiten, sich zu positionieren. Wer mit seinen Ideen und Fähigkeiten sichtbar wird und proaktiv Aufgaben übernimmt, kann durch die Führungskraft gefördert werden: „Wir regeln vieles auf der zwischenmenschlichen Ebene.“ Das gilt auch für das Mentoring-Programm der DZ BANK: Es gibt für interessierte Mitarbeitende jederzeit die Option, sich eine Mentorin oder einen Mentor zu suchen. Viele Führungskräfte übernehmen diese Rolle gerne und unterstützen ihre Mentees mit ihrem Wissen und ihrem Netzwerk.

Ein breites Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten begleitet die Menschen auf ihrem Weg: Lernvideos, das Forum Wissen und mehrere Seminare pro Jahr bilden dafür die Grundlage – auch für diejenigen, die den beruflichen Erfolg mit privaten Herausforderungen unter einen Hut bringen müssen. „Die DZ BANK bietet wirklich sehr viel für die persönliche Weiterentwicklung, was gut in den Alltag integrierbar ist“, findet Saskia Geilenkirchen.
Hilfreich für die individuelle Entwicklung ist zudem die positive Fehlerkultur im Unternehmen: „Man darf Fehler machen und aus ihnen lernen. Dafür bekommt man den Rücken freigehalten“, erklärt Saskia. Dieser Ansatz und die große Vielfalt an Aufgaben sorgen für eine gute Mischung aus Komfort und Herausforderungen im Arbeitsalltag. So bewegen sich die Mitarbeitenden aus der Komfort- in die Lernzone, in der sie wachsen können: „Wir sollen mutig sein!“.
Das Frauennetzwerk unterstützt weibliche Fachkräfte mit einem breiten Angebot für Frauen in der Finanzwelt
Einen Rahmen für persönliches Wachstum konkret für Frauen im Unternehmen bietet das Frauennetzwerk der DZ BANK: „Wir unterstützen uns gegenseitig“. Seit 2024 ist Saskia Geilenkirchen Co-Leiterin des Netzwerks. Sie organisiert nicht nur gemeinsame Unternehmungen wie Museumsbesuche, sondern auch eine sehr große Bandbreite an unterschiedlichen Veranstaltungen und präsentiert weibliche Vorbilder: „Wir wollen den Frauen unterschiedlichste Werkzeuge an die Hand geben, um ihre eigene Karriere individuell voranzutreiben.“ Derzeit ist ein Mentoring-Programm von Frauen für Frauen in Planung.

Saskia ist froh über die Möglichkeit, diese zusätzlichen Aufgaben zu übernehmen und voranzutreiben: „Ein solches Engagement wird gerne gesehen und auch von der Geschäftsleitung geschätzt und unterstützt.“ Zusätzlich orientiert sich die DZ BANK an der Charta der Vielfalt. Ein eigenes Netzwerk fördert die interkulturelle Vielfalt und Zusammenarbeit, damit die Bedürfnisse aller unterschiedlichen Perspektiven beachtet werden. „Wir versuchen, alle Dimensionen einzubinden und alle Facetten wahrzunehmen. Für so etwas braucht man leidenschaftliche, engagierte Menschen – und die gibt es bei uns!“, fasst Saskia zusammen.
Wissenstransfer zwischen älteren und jüngeren Kolleginnen und Kollegen sowie verschiedene Modelle zur Gestaltung der Altersteilzeit fördern außerdem die Altersvielfalt. „Eine Frage, die uns beschäftigt ist: Wie können wir zwischen den Generationen gut voneinander lernen?“, meint Saskia. Das „Frühstück der Vielfalt“ feiert die interkulturelle Zusammenarbeit. Auch neue Teammitglieder werden als wertvolle Impulsgeber geschätzt: „Zu unserem Onboarding-Prozess gehört die Bitte um den Blick ‚von außen‘ auf das Unternehmen. Neue Kolleginnen und Kollegen bieten immer eine neue Perspektive auf unsere Prozesse, das ist eine große Chance“, findet sie.
Keine Einheitslösung, sondern bestmögliche Rahmenbedingungen für alle
Damit alle unter den richtigen Rahmenbedingungen arbeiten können, setzt die DZ BANK auf individuelle Abstimmung statt Einheitslösungen: „Dadurch haben wir sehr hohe Flexibilität für jeden Einzelnen“, erklärt Saskia. Home Office und Mobiles Arbeiten sind sehr gut möglich, sogar aus dem europäischen Ausland. Trotzdem kommen die Mitarbeiter:innen gerne in die schönen Büroräumlichkeiten, die nicht nur Rückzugsmöglichkeiten und kreative Räume, sondern auch den persönlichen Austausch bieten: „Man hat viele persönliche Beziehungen, die man gerne pflegt.“ Hinzu kommt die subventionierte und sehr gute Verpflegung in der Kantine: „Manchmal ist das schon ein Argument fürs Büro“, schmunzelt Saskia.
Gleitzeittage und Überstunden können gesammelt und bis zu fünf Jahre aufbewahrt werden. So lässt sich die Zeit auch für eine längere Auszeit ansparen, etwa für ein Sabbatical oder eine längere Familienstartzeit. Saskia selbst nutzt ihre angesammelten Tage für eine ausgedehnte Kreuzfahrt – so ist es auch während der aktiven Erwerbsphase möglich, einmal durchzuatmen, um nach der Pause mit neuen Ideen und frischem Elan durchzustarten. Ausgestaltet werden diese Modelle im individuellen Gespräch mit der Führungskraft. Kommt man hier nicht auf eine Einigung, gibt es weitere Anlaufstellen: „Es hängt nie nur an einer Person.“

Auch für private Ausnahmesituationen findet man gemeinsam eine Lösung: „Man bekommt immer sehr viel Unterstützung“, so Saskia. Neben der Möglichkeit, die Arbeitszeit vorübergehend zu reduzieren, etwa für eine Kita-Eingewöhnung, den Schulbeginn oder einen Krankheitsfall, können Mitarbeitende über ihr Gleitzeitkonto Minusstunden sammeln und zeitgleich einen Plan aufsetzen, um die Zeit längerfristig wieder auszugleichen. So entstehen keine Gehaltseinbußen.
Karriere, die zum Leben passt – bei der DZ BANK ist Teilzeit keine Falle, sondern ein Sprungbrett
Karriere und Teilzeit schließen sich bei der DZ BANK nicht aus. Im Gegenteil: Viele Führungskräfte arbeiten selbst in Teilzeit und zeigen damit, dass verantwortungsvolle Rollen auch mit reduziertem Stundenumfang funktionieren. Entscheider:innen sehen, dass gute Leistungen nicht an eine Vollzeitstelle gebunden sind. Häufig erleben Führungskräfte sogar, wie effizient diese Teams arbeiten. „In Teilzeit ist vieles möglich“, findet Saskia und beschreibt damit gut, wie selbstverständlich flexible Arbeitszeitmodelle hier gelebt werden.
Auch Eltern profitieren von dieser Haltung. Männer in Führungspositionen, die Elternzeit nehmen, werden offen unterstützt. Die Teams tragen diese Kultur mit: Wenn jemand vorübergehend ausfällt oder Arbeitszeit reduziert, wird die zusätzliche Arbeit gemeinsam aufgefangen. Viele Mitarbeitende nutzen die Möglichkeiten inzwischen selbstverständlich. So wird Care Verantwortung für Männer normalisiert und Gleichberechtigung auf allen Ebenen vorangetrieben.
Um Familien zu entlasten, gibt es ein breites Unterstützungsangebot. Dazu gehören Notbetreuung, eine Betriebs-Kita, Zuschüsse zu Kinderbetreuungskosten, ein Eltern-Kind-Büro, Ferienprogramme sowie die Services von PME, die bei organisatorischen oder persönlichen Fragen rund um Familie beraten. So müssen Eltern nicht zwischen Präsenz und Verantwortung wählen.
Lust auf eine Karriere bei der DZ BANK? „Einfach mal machen!“
Diese Beispiele zeigen: Was die Kultur bei der DZ BANK besonders prägt, ist die Meinungsvielfalt. Jeder wird in Entscheidungen mit einbezogen und jede Meinung wird gehört. „Uns ist egal, wo jemand herkommt. Wir wollen gemeinsame Ziele erreichen“, meint Saskia dazu.
Darum empfiehlt sie allen Frauen, die Lust auf eine Karriere bei der DZ BANK bekommen haben, sich zu bewerben: „Wenn es persönlich passt, ist das schon die halbe Miete. Fachlich kann eigentlich immer was gemacht werden. Trau dich einfach, uns kennenzulernen!“
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